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Da muss man den Hut ziehen Willinger Brandschützer gut ausgebildet

(WILLINGEN(UPLAND)
Wissen, was sie aneinander haben: Geehrte und beförderte Upländer Feuerwehrleute mit Vertreten von Gemeinde und Kreis, die Unterstützung zusagen. Foto: Wilhelm Figge

(WILLINGEN(UPLAND)
111 Einsätze haben die Upländer Feuerwehren 2016 gemeistert, davon 17 Brandeinsätze und 49 Hilfeleistungen vom Beseitigen von Ölspuren bis zur Menschenrettung. 2071 Stunden
haben sie dafür gebraucht. „Das sind nur Zahlen“, befand Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl bei ihrer Jahreshauptversammlung:„Wenn man sich die Fälle im Einzelnen anschaut:
Da muss man den Hut ziehen.“ Als besondere Herausforderungen nannte er den Saunabrand in einem Willinger Hotel – und Angehörige von Feuerwehrleuten und Kinder nach Unfällen
aus Autos zu befreien. 237 Männer und 13 Frauen leisten in der Feuerwehr Dienst – ein leichter Anstieg gegenüber 2015. Querl wünscht sich derweil einen höheren Frauenanteil – auch,
um am Tag besser auf Alarme reagieren zu können, wenn viele Männer auswärts arbeiten.
„Hervorragend" ausgebildet"

Mit der Ausbildung seiner Truppe zeigte sich der Gemeindebrandinspektor hochzufrieden: „Der Leistungsstand ist hervorragend, auf Kreisebene haben wir fast alles absolviert.
" Mit 20 Lehrgängen an der Hessischen Landesfeuerwehrschule und 38 daheim haben die Feuerwehrleute elf Fortbildungen mehr absolviert als im Vorjahr. Lediglich für die
Übungsstrecke für Atemschutzgeräteträger wünscht Querl Verbesserungen: 49 Teilnehmer seien bei 77 Geräteträgern noch zu wenig, schließlich sollen
sie einmal im Jahr auf die Strecke.
Arbeit erfordern zwei der neun Feuerwehrhäuser. In Bömighausen fehlen Umkleideräume und Sanitäranlagen. Das Problem: „Die Standortfrage ist immer noch nicht geklärt", bedauerte Querl.
Zuvor könne kein Zuschuss beantragt werden.
Feuerwehrhaus im Ausschuss

Weiter ist der Neubau in Willingen. Um Geld zu sparen,habe die Gemeinde den Baubereits im Winter ausgeschrieben und beauftrage nur ein Unternehmen. Der Planungsauftrag ist vergeben, die restlichen sollen nach Vorstellung der Pläne in Bauausschuss und Gemeindevertretung erteilt werden, berichtete Querl. Der Neubau ist nötig, weil im alten Gebäude Umkleiden, Sanitäranlagen, ein Jugendfeuerwehrraum sowie ein Büro fehlen und die Tore der Fahrzeughalle zu klein sind.
Auch bei den Fahrzeugen stehen Neuanschaffungen an in Usseln soll ein Löschfahrzeug „LF 10 Kat-S" das 33 Jahre alte Vorgängermodell ersetzen. Schwierigkeiten hatte es gegeben, weil im Feuerwehr Datensystem Florix Einträge fehlten. Das Problem wurde gelöst, das Fahrzeug komme wohl im Februar 2018. Die Usselner erhalten auch einen neuen Mannschaftstransportwagen, die Welleringhäuser ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank.
Bei der Anschaffung von Schutzausrüstung arbeiten die Willinger künftig mit Bad Arolsen, Twistetal, Diemelsee, Diemelstadt und Volkmarsen zusammen, um durch größere Einkaufsmengen
bessere Preise zu erhalten. Derweil wollen die Brandschützer ihre Arbeit vorstellen und laden am Samstag, 13. Mai, zum Gemeindefeuerwehrtag auf dem Usselner Rewe-Parkplatz.
Ausgezeichnet, befördert und ernannt
Für ihre Leistungen, ihren Einsatz und ihre Treue zur Feuerwehr sind viele Brandschützer geehrt oder befördert worden. Brandschutzehrenzeichen am Bande in Gold für 40 Jahren in
der Feuerwehr: Thomas Vonhoff (Schwalefeld), Hermann Schulze (Bömighausen), Karl Briehl (Welleringhausen) und Karl-Heinz Vogel (Usseln); in Silber für 25 Jahre in der Feuerwehr:
Stefan Behlen (Welleringhausen), Friedrich Wilke jun., Jürgen Wilke (Rattar), Dennis Germershausen (Eimelrod), Manfred Lange, Johannes Tüllmann und Tanja Kesper (Schwalefeld).
Anerkennungsprämie
für 30 Jahre aktive Dienstzeit: Jörn König (Usseln) und Karl-Friedrich Knipp (Welleringhausen); für 20 Jahre: Bernd Kesper (Willingen), Peter Tenbusch (Schwalefeld),
Thorsten Potthof (Neerdar) und Ralf Becker (Welleringhausen); für zehn Jahre: Aaron Raupach (Eimelrod) und Haiko Schlensok (Welleringhausen).

Hessisches Feuerwehrleistungsabzeichen

 

in Gold: Christtian Querl und Sebastian Querl (Willingen); in Silber: Ingo Bigge (Eimelrod) und Carsten Becker (Hemmighausen); in Bronze: Daniel Bärenfänger (Eimelrod) und Peter Tenbusch (Schwalefeld); in Eisen: Natascha Göbel (Eimelrod.

Beförderungen


zum Oberbrandmeister Peter Tenbusch (Schwalefeld), zum Brandmeister Christian Rummel (Schwalefeld), zum Oberlöschmeister Michael Emde (Usseln), zu Löschmeistern Kevin Kruk (Willingen) und Patrick Taschner (Usseln). Die Siberne Ehrennadel des Feuerwehrverbands für 40 Jahre im Feuerwehrverein ging an Friedrich Pohlmann
(Welleringhausen); die Bronzene für 25 Jahre an Detlef Ückert (Bömighausen). Markus Potthof erhielt seine. Ernennungsurkunde zum Wehrführer in Bömighausen; Ralf Zaunig die zum Stellver-
treter. (r/wf)

Besondere Herausforderungen

Alle Mandatsträger in Willingen sind sich bewusst, was die Feuerwehr für unsere Gemeinde bedeutet", versprach Bürgermeister Thomas Trachte. Mit Verzicht auf Freizeit und einer gehörigen Portion Mut erfüllten sie ihre Aufgabe vorbildlich – die Gemeinde werde sie weiterhin unterstützen. „Diese Pflichtaufgabe ist keine lästige Pflicht, sondern etwas, das wir gerne unterstützen",
stimmte Parlamentschef Christopher Leeser ein.
Der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf ging auf die besonderen Herausforderungen ein, die sich den Willingern stellen: Sie leisteten einen großen Beitrag dazu, dass Großveranstaltungen wie das Weltcup-Skispringen funktionieren. Auch Hotels rufen sie oft auf den Plan – Brandmeldeanlagen lösten den Löwenanteil der 34 Fehlalarme aus, zu denen die Willinger ausrückten.
Jürgen Querl mahnte die Betreiber zum verantwortungsvollen Umgang mit den Anlagen – die Anlagen haben indes auch schon Brände verhindert. (wf)

Jugendwehr mit 53 Mitgliedern

Die Jugendfeuerwehr hat zehn Mitglieder weniger als noch Ende 2015: 46 Jungen und sieben Mädchen sind noch dabei. SechsMann sind in die Einsatzabteilung aufgerückt, sieben verließen die Wehr wegen Schule, Ausbildung oder anderer Interessen. „Das heißt, dass wir die Werbung für die Jugendfeuerwehr noch ein wenig intensiver gestalten müssen", schloss der stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwart Michael Emde. Nach den Ferien ist eine Werbekampagne an den Schulen geplant.
Das Kreiszeltlager in Stormbruch im August sei eine gute Gelegenheit, mit allen Jugendfeuerwehren gleichzeitig zu zelten. Die Bambini-Wehr besteht derweil aus sechs Mädchen und zehn Jungen. Das Augenmerk liegt noch auf Spiel und Spaß. Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Potthof lobte die Jugendarbeit in seiner Heimatgemeinde – und dass bei der Anschaffung eines Transporters in Usseln wegen der Bambini darauf Rücksicht genommen wurde, dass das Fahrzeug kindersitztauglich ist. (wf)

©WLZ

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Feuerwehrtermine
15.12.2018

Der 7. Weihnachtsbaumverkauf in Bömighausen

findet am 15. Dezember beim Dachdecker Betrieb Frank Kamowski auf dem Burlande statt.
Der 7. Bömighäuser Weihnachtsbaumverkauf findet am Samstag,den 15.Dezember ab 12.00 Uhr beim Dachdecker-Betrieb Frank Kamowski auf dem Burlande statt. Hierzu laden wir Sie recht-herzlich ein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Innerhalb von Bömighausen können Sie den kostenlosen Lieferservice in Anspruch nehmen. Der diesjährige Erlös, kommt einem guten Zweck zugute. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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