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Grippeschutz Info

DFV-Pressedienst


Presseinformation Nr. 47/2011 vom 20. Oktober 2011
Feuerwehrverband empfiehlt Grippeschutzimpfung
Winterliche Grippewelle kann Einsatzfähigkeit von Feuerwehren einschränken
Berlin – Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren empfiehlt
der stellvertretende Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes
(DFV), Klaus Friedrich, die freiwillige Grippeschutzimpfung: „Bei einer
Erkrankung kann die Wiederherstellung der vollen Gesundheit bis zu mehreren
Wochen mit anhaltender Schwäche dauern – dies kann die Einsatzfähigkeit von
Feuerwehren einschränken!“


Bei Ausbruch einer Grippe ist mit einer Übertragung von Mensch zu Mensch
zu rechnen, so dass häufig der Ausfall einer größeren Anzahl von Menschen
möglich ist. „Bei der Grippeepidemie kann es zu weit mehr als einer Million arbeitsunfähigen
Erkrankten kommen. Dies könnte die Einsatzfähigkeit von Feuerwehren
erheblich einschränken. Eine Impfung ist damit nicht nur ein sinnvoller
Schutz für den Einzelnen, sondern kann auch den Schutz der Bevölkerung bei
Gefahrenlagen unterstützen“, erklärt Friedrich.


Eine Grippeschutzimpfung ist die wirksamste Methode, eine Erkrankung zu
verhindern. Weil die Grippeviren sehr wandlungsfähig sind, ist eine jährliche
Schutzimpfung erforderlich. Daher wird ein jeweils aktuell abgewandelter, spezifischer
Impfstoff für die zu erwartenden Virusstämme in der kommenden Saison
bereit gestellt. Die Schutzimpfung fördert die Bereitstellung von Antikörpern gegen
das Virus. Sie sollte im Herbst erfolgen; der Impfschutz ist dann etwa zwei
Wochen nach erfolgter Impfung vollständig.


Unverträglichkeiten sind gering und können beim Hausarzt erfragt werden. Die
Schutznotwendigkeit ist nicht nur beschränkt auf alte und wenig resistente oder
Personen mit Vorerkrankungen, sondern bezieht sich auch auf gesundes und
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widerstandsfähiges Personal der Feuerwehren. Feuerwehrangehörige gehören
zudem aufgrund ihrer Tätigkeit zu den Personen mit erhöhter Gefährdung.
Eine durchgemachte Grippe zum Beispiel im vergangenen Jahr bietet ebenso
wie eine vorherige Impfung keinen Schutz vor einer neuerlichen Infektion, da sich
die Virentypen ständig ändern. Der Impfstoff kann selbst keine Grippe hervorrufen
und schützt nicht vor einfachen Erkältungskrankheiten.


Weitere Informationen zum Thema bieten die Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes
„Besser geschützt! Die Grippeschutzimpfung.“ aus der Reihe
„Erste-Hilfe kompakt“ des Deutschen Feuerwehrverbandes, die es unter
www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html zum Download gibt.
Pressekontakt:
Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail darmstaedter@dfv.org
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.

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